Der Chemieriese BASF zieht sich wegen Missbrauchs von Uiguren aus Xinjiang zurück

Vor wenigen Tagen traf sich der Chef des deutschen Chemiekonzerns BASF, Martin Brudermiller, mit den Gesetzgebern Deutschlands und anderer Länder. Sie sprachen über Ereignisse in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang der Volksrepublik China, in der etwa elf Millionen Uiguren leben. Politiker warnten ihn, dass der deutsche Riese „offensichtlich verheddert wegen groben Missbrauchs dieser Staatsbürgerschaft. Die scharfe Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. An dem Treffen soll ein überraschter Brudermüller teilgenommen haben er kündigte andass die jüngsten Enthüllungen eine „rote Linie“ überschritten hätten, sagte er.

Kurz darauf kündigte der Chemieriese BASF an, den Verkauf seiner Anteile an zwei in Xinjiang tätigen Unternehmen zu beschleunigen. Er besitzt sie zusammen mit einem chinesischen Unternehmen, das deutschen Journalisten zufolge an der Verletzung der Rechte von Uiguren und anderen in Xinjiang lebenden Minderheiten (Kasachen, Kirgisen) beteiligt ist.

Die deutsche BASF ist nicht das einzige Unternehmen, das in Xinjiangs verworrenes Netz aus menschlichem Missbrauch und Ausbeutung verstrickt zu sein scheint. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat kürzlich berichtet sie warntedass die weltweit größten Automobilunternehmen, darunter Giganten wie

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Meinrad Weber

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