Deutsche Lokführer werden diese Woche erneut streiken

Am Montag legte die Bahn Berufung beim Arbeitsgericht Frankfurt am Main ein, das den Streik jedoch nicht im Eilverfahren untersagte. Die DB beschloss daher, Berufung beim Landgericht einzulegen, das das Urteil am Dienstag verkünden könnte.

Bereits im November und Dezember letzten Jahres organisierten die Gewerkschaften zwei kürzere Streiks, mit denen sie wie mit dem aktuellen höhere Löhne und gleichzeitig eine Reduzierung der Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden pro Woche erreichen wollen. Sie wollen Möglichkeiten zur Verkürzung der Arbeitszeit schaffen, um gleichzeitig die Löhne zu senken, doch die Gewerkschaften lehnen dies ab.

Bei den beiden vorangegangenen Streiks verkehrten mehr als 80 Prozent der Fernzüge nicht, auch der Regionalverkehr war eingeschränkt. Auch EuroCity-Züge zwischen Prag und Berlin sowie Expressverbindungen zwischen Čeb und Nürnberg verkehrten nicht. Es wird jetzt dasselbe sein.

Verärgerte Bauern blockieren weiterhin Straßen

Deutsche Landwirte protestieren weiterhin bundesweit. Ihnen missfallen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz, die steuerliche Anreize für Diesel in der Landwirtschaft auslaufen lassen will.

Am Montag blockierten Bauern in ganz Deutschland Straßen und Autobahnen, mehrere Grenzübergänge zur Tschechischen Republik waren unpassierbar. Traktoren mit der Aufschrift „Keine Bauern, keine Zukunft“ sperrten bestimmte Abschnitte von Straßen und Autobahnen.

FOTO: Protestierende Bauern besetzten das Brandenburger Tor. 680 Traktoren und Fahrzeuge versammelten sich

Sie schrieb, dass die Konvois, bestehend aus Tausenden von Traktoren und Lastwagen, nicht nur die Städte lahmlegten, sondern auch die Produktion im Volkswagen-Werk in der norddeutschen Stadt Emden lahmlegten. Deutsche Welle.

In Niedersachsen wurde ein Demonstrant schwer verletzt und musste ins Krankenhaus geflogen werden, nachdem er von einem Fahrzeug angefahren wurde, das auf einer blockierten Straße auf den Bürgersteig fuhr.

Viele der Autos, die an den Protesten am Montag teilnahmen, trugen Plakate mit dem Logo der rechtsextremen nationalistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD), die wenig überraschend zur Unterstützung der gegen die Regierung protestierenden Landwirte auftraten.

Auch Politiker anderer Parteien äußerten ihre Unterstützung, darunter die konservative CDU/CSU und die Mitte-Links-Sozialdemokraten (SPD).

Doch Sicherheitsexperten warnen, dass die zunehmend aggressiven Proteste Gefahr laufen, von extremen regierungsfeindlichen Organisationen unterwandert zu werden.

Die Protestaktion der Bauern wird am kommenden Montag in Berlin ihren Höhepunkt erreichen.

Meinrad Weber

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