Deutschlands Familienministerin will bei Konzerten Frauen von Männern trennen

„Gerade junge Menschen müssen besser vor ähnlichen Vorfällen geschützt werden“, glaubt Pausova. Außerdem wurden Sensibilisierungsteams eingerichtet, die den Fans zur Verfügung stehen, wenn einer der Teilnehmer das Gefühl hat, dass Belästigungen stattgefunden haben.

Die Ministerin hat Vertreter der Branche eingeladen, sich an der von ihr gegründeten „Anti-Sexismus-Vereinigung“ zu beteiligen, die sich gegen jede Art von Sexismus und sexueller Belästigung einsetzen soll.

Darüber hinaus fordert die grüne Ministerin ein Verbot der Praxis rund um die Band Rammstein, bei bestimmten Konzerten junge Mädchen direkt nach vorne auf die Bühne, in die sogenannte Nullreihe, zu laden. Dann können sie entscheiden, ob sie die Einladung zur Party nach dem Konzert annehmen. Aber die Afterparty ist bei vielen Bands, nicht nur bei Rammstein, eine gängige Praxis und nichts Geheimnisvolles oder Illegales.

Foto: Petrs Horniks, Law

Sänger Til Lindemann ist Frontmann von Rammstein.

Deutsche Medien berichteten, dass bei einem Rammstein-Konzert Frauen angeblich belästigt und sogar unter Drogen gesetzt wurden. Dies ist die Behauptung eines irischen Fans, die in sozialen Netzwerken kursiert. Die Gruppe bestritt energisch, dass so etwas passiert sei und fügte hinzu, dass es auch keine polizeilichen Ermittlungen gegeben habe.

Zwei Frauen berichteten daraufhin, dass es zu sexuellen Aktivitäten gekommen sei, denen sie nicht zugestimmt hätten. Schuld ist vor allem Sängerin Tilla Lindeman. Rammsteins Rechtsvertreter sagte jedoch, es gebe dafür keine Beweise.

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Meinrad Weber

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