Hören Sie auf, Ihr Telefon beim Autofahren in Deutschland zu benutzen. Neue Polizeitechnologie

20.05.2022 19:40
– AKTUALISIEREN 13.12.2023 12:07

Benutzen Sie Ihr Telefon beim Autofahren in Deutschland nicht mehr? Ab dem 1. Juni testet die Polizei Rheinland-Pfalz eine neue Technologie, mit der Verstöße ohne Kontrolle im Straßenverkehr erkannt werden können.

Das von der niederländischen Polizei und der Universität Utrecht entwickelte Überwachungssystem „Monocam“ hat bereits erste Tests auf deutschen Straßen bestanden. Die rheinland-pfälzische Polizei und rheinland-pfälzischer Innenminister Roger Levenz demonstrierten am Donnerstag, 19. Mai, die neue Technologie.

Der eigentliche Test von „Monocam“ beginnt am 1. Juni. Zunächst wird es für drei Monate vom Polizeipräsidium Trier und für weitere drei Monate vom Polizeipräsidium Mainz genutzt.

10 registrierte Verstöße

Bei der Gerätedemonstration am Donnerstag, 19. Mai, setzte die Polizei das „Monocam“-System auf der Talbrücke über der Autobahn A60 bei Mainz-Finten ein. Es besteht aus einer Kamera, einem Laptop mit spezieller Software und einem Überwachungswagen.

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Die Maschinen waren von der Straße aus kaum zu sehen. Allerdings wurden Autofahrer nur wenige hundert Meter vor dem Viadukt mit einem großen Schild auf die neue Beobachtung aufmerksam gemacht. Trotz in der ersten halben Betriebsstunde „Monocam“ geöffnet. zehn Fälle Verstoß gegen das Verbot der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt.

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Wie funktioniert Monocam? Vor allem dank der Kamera und der Software. Die Kamera beobachtet den Verkehr von oben und die intelligente Software prüft, ob der Fahrer das Lenkrad festhält und eine bestimmte Handposition einnimmt. Ist die Position der Hand verdächtig, macht die Kamera Fotos. Anschließend werden sie von speziell ausgebildeten Polizeibeamten in einem Überwachungswagen begutachtet. Sie entscheiden, ob auf dem Foto eindeutig eine Straftat im Zusammenhang mit der Nutzung eines Mobiltelefons zu erkennen ist.

Die Polizei prüft beispielsweise, wohin der Fahrer schaut, ob das Gerät in seiner Hand als Smartphone oder Tablet zu erkennen ist und ob das Logo des Geräteherstellers zu sehen ist. Sie versuchen auch festzustellen, ob der Fahrer eine Nachricht am Telefon schreibt oder spricht.

Testphase

Der Trierer Polizeibeamte Matthias Emmerich leitet eine bundesweite Task Force zur Bekämpfung sogenannter Ablenkungsdelikte. Auf der Suche nach neuer Technik wandte er sich an seine Kollegen aus den Niederlanden, die der Polizei in Rheinland-Pfalz für die Testphase eine Kamera und Software zur Verfügung stellten.

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Der Schwerpunkt der Tests wird auf Autobahnen liegen. Aufgrund hoher Geschwindigkeiten besteht zudem ein erhöhtes Risiko für schwere Unfälle“- sagte Emmerich. Allerdings gehe es der Polizei und dem Innenministerium nicht um Bußgelder, betonte er, sondern darum, zu verhindern, dass Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen.

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Sascha Wiegand

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