Negativer Abschluss für Piazza Affari und europäische Börsen

Die europäischen Aktienmärkte beendeten den Tag negativ, was auch durch den Beginn der Rezession an der Wall Street beeinträchtigt wurde. Im Rahmen der Piazza Affari verzeichnete der Ftse Mib-Index einen Rückgang um 1,2 % auf 34.325 Punkte.

An der Spitze der Liste stieg Eni um 2,6 %, gefolgt von Iveco Group (+1,92 %) und Saipem (+1,86 %). Azimut, der schlechteste, verliert (-4,7 %). Auch Brunello Cucinelli ging um (-4 %) zurück, zusammen mit Diasorin (-3,7 %) und Interpup Group (-3,6 %).

An der makroökonomischen Front wurden am Nachmittag deutsche Inflationsdaten veröffentlicht, die im Jahresvergleich von 2,5 % auf 2,2 % zurückgingen. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex sank erwartungsgemäß von 2,7 % auf 2,3 %. Der Inflationsbericht für die Eurozone ist morgen fällig.

Über den Erwartungen liegende Stellenangebote und Fabrikbestellungen in den USA haben die Märkte unter Druck gesetzt und die Anleiherenditen in die Höhe getrieben, da erwartet wird, dass die Zinssätze hoch bleiben.

Bei Anleihen weitet sich der BTP-Bund-Spread auf 143 Basispunkte, die italienische Zehnjahresanleihe auf 3,83 % und Anleihen auf 2,4 % im Kontext steigender Gesamtrenditen aus.

Unter den Rohstoffen ist Brent-Rohöl derzeit um 1,6 % auf rund 88,8 $ pro Barrel gestiegen. In der Devisenwährung steigt der Euro/Dollar-Kurs auf 1,077.

Meinrad Weber

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