Rekorde tägliche Infektionen, die Regierung plant neue Maßnahmen

Mit 33.949 weiteren Fällen in 24 Stunden verzeichnete Deutschland am Donnerstag eine Rekordzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus, teilte das Robert-Koch-Institut für Gesundheitsüberwachung mit.

Der bisherige Rekord wurde am 18. Dezember 2020 mit 33.777 Neuinfektionen aufgestellt.

„Die Lage ist ernst“

Insgesamt haben sich in Deutschland seit dem Ausbruch der Epidemie mehr als 4,6 Millionen Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert, getroffen von einer vierten „massiven“ Welle, die hauptsächlich Ungeimpfte betrifft, teilte die Regierung von Angela Merkel mit. Auch Deutschland verzeichnete in den letzten 7 Tagen durchschnittlich 19.702 tägliche Fälle, ein Wert, der seit Ende April nicht mehr erreicht wurde. Der absolute Rekord der täglichen Fälle von durchschnittlich sieben Tagen beträgt 25.524 pro Woche vom 16. bis 22. Dezember 2020. Auch am Donnerstag verzeichnete das Institut innerhalb von 24 Stunden rund 165 neue Todesfälle, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle durch das neue Coronavirus in Deutschland auf 96.192 erhöht.

Die Inzidenz in Deutschland erreichte am Donnerstag 154,5, mit einem Maximum in den Bundesländern der ehemaligen DDR wie Sachsen (336,4) oder Thüringen (357,4). „Die Lage ist ernst“, kommentierte Helge Braun, der öffentlich-rechtliche Sender des ZDF, Angela Merkels rechte Hand im Kanzleramt. „In Thüringen und Sachsen, zwei besonders betroffenen Regionen, sehen wir bereits massive Belastungen (in Krankenhäusern). „Wichtig ist, dass die Bürger verstanden haben, dass der Winter leider wieder problematisch wird“, fügte der gelernte Arzt hinzu und rief die Deutschen zur „Vorsicht“ auf.

Rückkehr der „gewissen Frivolität“

Die Gesundheitsminister der Bundesregierung und der Regionen treffen sich am Donnerstag und Freitag in Lindau, um über weitere restriktive Maßnahmen zu entscheiden. Die Wiederaufnahme der Epidemie in Deutschland findet jedoch in einem komplexen politischen Kontext statt, wo die Regierung sie seit den letzten Parlamentswahlen auf aktuelle Themen reduziert hat, bis die laufenden Verhandlungen über eine neue Koalition von Sozialarbeitern abgeschlossen sind. -Demokraten, Grüne und Liberale.

Der scheidende Kanzler sagte am Wochenende, er sei „sehr besorgt“ über die Entwicklung der Pandemie, insbesondere sei er „sehr traurig“ über die hohe Zahl an Ungeimpften über 60 Jahren und bedauere die Rückkehr „einiger Rücksichtslosigkeit“. . Gesundheitsminister Jens Spahn hat alle für Gesundheitsfragen zuständigen Landkreise aufgefordert, die Regeln für Ungeimpfte durch Einreiseverbote für bestimmte öffentliche Plätze oder kostspielige PCR-Tests zu verschärfen. Einige, wie Sachsen (Ost) oder Baden-Württemberg (Südwest), haben dies eingeführt oder bereiten sich darauf vor.

Diederick Beitel

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