Scholz wusste, dass er ausspioniert wurde






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Der deutsche Bundeskanzler bestätigte, dass er wusste, dass er von den DDR-Geheimdiensten ausspioniert wurde, bevor die Auszüge aus den Stasi-Akten über ihn veröffentlicht wurden. Nach „Bildu“-Berichten sammelten die Sicherheitsdienste Informationen über Scholz aus seiner Zeit als Politiker der SPD-Jugendgruppe Yusos in den 1980er Jahren.

„Natürlich weiß ich, dass ich ausspioniert wurde. Es ist nicht schön, aber es ist wahr.“

– sagte der Chef der deutschen Regierung.

Das Bundesarchiv hat frühere Berichte der „Bild“-Tageszeitung bestätigt. Die Sicherheitsdienste sammelten Informationen über Scholz in den Jahren, als er ein junger SPD-Politiker war, Jusos. Von „Bilda“ die Akten betreffen sowohl Scholz‘ Reisen in die DDR als auch die Spionagepolitik in Hamburg – schreibt die dpa-Agentur.

Prof.. Daniela Muenkelová, Forschungsleiterin des Stasi-Archivs, sagte gegenüber Bilda: „Das Westreferat XX/2 der Stasi war zuständig für die vom Zentralrat der FDJ in die DDR eingeladenen Delegationen westlicher Politiker aus der Jusos-Gruppe.

Auch die SPD und die Jusos-Jugendorganisation wurden von Stasi-Agenten im Westen ausspioniert. Ein Agent mit dem Decknamen „Kugel“ übermittelte etwa ein Dutzend Nachrichten mit Informationen zu Olaf Scholz.. Hinter dem Pseudonym „Kugel“ habe sich ein Mann von der Hamburger SPD und Diplom-Volkswirt Kurt Wand versteckt – teilte „Bild“ am Donnerstag mit.

Die Enthüllung von „Kugel“ sorgte 1993 für Aufsehen. Seine Lebensgefährtin war damals Senatorin in Hamburg und trat zurück. Rund 3.000 Bundesbürger arbeiteten für die Stasi im Westen, 78 allein in Hamburg.

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Abelard Wehner

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