„Zeit“: Bundesregierung will chinesische Komponenten in 5G-Netzen verbieten

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Bundesministerium des Innern“„Seit Monaten wird untersucht, ob die Ausstattung des derzeit entstehenden 5G-Netzes nicht Elemente enthält, die die Sicherheit Deutschlands gefährden könnten.“ – berichtete das Portal.

Die Behörden befürchten, dass Lieferanten aus Ländern wie China von ihren Regierungen kontrolliert und könnten so direkt oder indirekt auf deutsche Mobilfunknetze zugreifen. Diese Studie ist noch nicht offiziell abgeschlossen, aber ihr Ergebnis ist offenbar klar.“ berichtet die wöchentliche WebsiteZeit„.

Deutsche Mobilfunkanbieter „Sie bauen seit langem den 5G-Standard in ihren Netzen aus und bauen die notwendigen Geräte und Antennen. Ein wichtiger Lieferant in dieser Hinsicht ist der chinesische Hersteller Huawei. Dieses Unternehmen ist einer der größten Anbieter von Telekommunikationstechnologie und weltweit führend.“ im 5G-Standard. Daher verbaut beispielsweise die Deutsche Telekom in ihrem 5G-Netz Huawei-Komponenten – schreibt „Zeit“.

Doch schon seit einiger Zeit wächst in Deutschland „die Sorge, dass wichtige Teile der sogenannten kritischen Infrastruktur in die Abhängigkeit von ausländischen Produkten geraten könnten“. Aus diesem Grund wurde das Mandat des BSI erweitert. „Ab September 2021 müssen die technischen Komponenten der kritischen IT-Infrastruktur vor dem Einsatz mit dem BSI und dem Innenministerium abgestimmt werden. Besteht die Befürchtung, dass der Einsatz dieser Komponenten die öffentliche Ordnung oder Sicherheit der Bundesrepublik gefährden könnte, die Nutzung kann untersagt sein“, mahnt das Portal.

Aus Berlin Berenika Lemańczyk (PAP)

bml/sp/

Sascha Wiegand

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